Turas go Gleann Cholm Cille

le Anne Keiller

I mí Lúnasa 2019, thaistil mé go hÉirinn den chéad uair riamh. Chuir mé áit in áirithe dom féin ar chúrsa Gaeilge i nGaeltacht Thír Chonaill. Turas fada a bhí ann: D’eitil mé ó Bherlin go Baile Átha Cliath, ansin thóg mé bus go baile Dún na nGall agus bus eile go Gleann Cholm Cille faoi dheireadh. Tá an sráidbhaile beag gleoite sin suite cois cósta. Chaith mé seachtain amháin i nGleann Cholm Cille.

D’fhrestail mé ar scoil Oideas Gael ó Luan go hAoine. Bhí rang teanga agam ar maidin agus san iarnóin. I mo thuairim, bhí an rang seo an-shuimiúil agus bhí ár múinteoir an-mhaith. Bhí timpeall sé dhuine dhéag i mo rang teanga agus bhí an dream seo an-éagsúil: aos óg, seandaoine, mic léinn, sagairt, aistritheoirí, múinteoirí, ceoltóirí agus cineálacha eile daoine.

Ag am lóin, shiúil mé go bialann éigin agus thriail mé an bia áitiúil. Thaitin an t-anraith glasraí le huachtar agus an t-arán donn liom. Bhí imeachtaí cultúrtha ann na tráthnónta. D‘fhreastail me ar léamh filíochta, rince céilí agus sheisiún ceoil. Thaitin liom dul ag féachaint thart i siopa leabhar beag ar scoil. Ina theannta sin, cheannaigh mé cúpla leabhar chun Gaeilge a fhoghlaim.

I ndiaidh na ranga, chuaigh mé ar siúlóid nó lig mé mo scíth agus léigh mé leabhar. Bhí mé ag siúl sna cnoic, ar an trá nó sa bhaile. Mar a fheiceann tú sna pictiúir seo, tá iontais spéisiúla ann. Mar shampla, eaglaisí, cloch altóra agus clocha na hÉireann. Bhí an trá go hiontach chomh maith. Thaitin liom aer úr a fháil ann. Thug sé seans dom m’anáil a tharraingt.

Bhí an t-ádh ceart liom an cúrsa seo a dhéanamh. D’fhoghlaim mé a lán focail nua, chuir mé feabhas ar ghramadach agus bhí seans agam Gaeilge a labhairt gach lá. Bhí am ar dóigh agam.

 

Im August 2019 bin ich zum ersten Mal nach Irland gereist. Ich hatte mich für einen Irisch-Sprachkurs in der Donegal-Gaeltacht angemeldet. Es war eine recht lange Reise: Ich bin von Berlin nach Dublin geflogen, dann ging es mit dem Bus weiter nach Donegal und schließlich fuhr ich mit einem weiteren Bus nach Glencolumbkille. Dieser beschauliche kleine Ort liegt direkt an der Küste. Ich blieb eine Woche lang dort.

Von Montag bis Freitag ging ich täglich zum Schulgebäude von „Oideas Gael“. Der Sprachkurs fand vormittags und nachmittags statt. Ich fand den Unterricht sehr interessant und wir hatten eine großartige Lehrerin. Es waren ungefähr sechzehn Leute in dem Kurs: eine bunt gemischte Gruppe, die aus jungen Leuten, älteren Menschen, Studenten, einem Priester, einer Übersetzerin, Lehrern, Musikern usw. bestand.

Zur Mittagszeit bin ich zu einem der Restaurants gegangen und habe das lokale Essen probiert. Am besten schmeckte mir die hausgemachte Gemüsesuppe und das „arán donn“ (wörtlich übersetzt „braunes Brot“). Abends wurden kulturelle Veranstaltungen angeboten. Ich ging zu einer Gedichtlesung, zu einem Céilí-Tanzabend und zu einer Musikveranstaltung. Ich sah mich auch gern in dem kleinen Buchladen in der Schule um. Dort kaufte ich mir auch ein paar Bücher zum Irisch lernen.

Nach dem Unterricht ging ich spazieren oder ich entspannte mich und las ein Buch. Ich ging in den Hügeln, am Strand oder im Ort spazieren. Wie man auf den Bildern sehen kann, gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten, beispielsweise Kirchen, Altarsteine und die Clocha na hÉireann. Der Strand war auch sehr schön. Dort konnte ich frische Luft schnappen und eine Verschnaufpause einlegen.

Ich war sehr glücklich darüber, dass ich diesen Kurs besuchen konnte. Ich lernte viele neue Wörter, ich konnte meine Grammatik verbessern und ich hatte die Möglichkeit, jeden Tag Irisch zu sprechen. Ich hatte eine schöne Zeit.

Bloomsday 2021

Go raibh míle maith agaibh Embassy of Ireland Berlin as ucht na leabhair áille seo chun céiliúradh a dhéanamh ar James Joyce agus Bloomsday. Míle buíochas a chairde, bainfimid an-sult astu!

We want to thank the Irish Embassy in Berlin for these beautiful books gifted to us to celebrate James Joyce, one of the most famous Irish writers. To commemorate him, Bloomsday is celebrated every year on the 16th of June.

Beannachtaí na Féile Pádraig ó Ollscoil Leipzig

Físeán denár mic léinn ag roinnt na seanfhocail is fearr leo do ambasáid na hÉireann chun Lá Fhéile Pádraig agus Seachtain na Gaeilge a chéiliúradh. Míle buíochas leo siúd a bhí páirteach de.

Sehen Sie hier ein Video unserer Studierenden, die für die Irische Botschaft ihre Lieblingssprichwörter im Irischen vorstellen, um den St. Patrick’s Day und die Woche der irischen Sprache (Seachtain na Gaeilge) zu feiern. Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben!

ERIU Leipzigs Jahresrückblick 2019

Fáilte!

Das Jahr geht zu Ende und wir möchten euch in diesem BLOGbeitrag den Jahresrückblick 2019, mit unseren Aktivitäten und Events, präsentieren.

Viel Spaß!

Januar 2019

ERIU Leipzig in Paris

Im Januar besuchte ERIU Leipzig ein Event der UNESCO zur Eröffnung des Jahres für Indigene Sprachen in Paris.

Report: Paris 2019 – ERIU Leipzig on Tour

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W serbskim Parizu!


Februar 2019

ERIU Leipzig in Irland 

Im Februar bot sich Aneta Mlckovska die Möglichkeit nach Belfast zu reisen, um bei Conradh na Gaeilge an einem Internship teilzunehmen.

Aneta in Éireann

Belfast
Belfast

Aneta in Éireann


April 2019

Magdeburger Irish Folk Festival

Zum 4. Mal reiste ERIU Leipzig nach Magdeburg, um Teil des 11. Irish Folk Festivals in der Festung Mark zu sein. Wieder konnten wir gute Kontakte knüpfen und dem breitgefächertem Publikum die irische Sprache und Kultur näher bringen. Wir freuen uns auf eine weitere Teilnahme im April 2020.

Magdeburg 2019
Magdeburg 2019


Juni 2019

Der Juni hielt für ERIU Leipzig so einiges bereit. Es begann mit dem

Leipziger Stadtfest

Leipziger Stadtfest 2019

GO RAIBH MAITH AGAIBH! Thank you. Danke.
ERIU Leipzig auf dem Leipziger Stadtfest

In Bautzen besuchte ERIU Leipzig eine

Konferenz der Sorabisten.

Wobźelenje na konferecy młodych sorabistow 2019 w Budyšynje

Bautzen 2019

Außerdem kam es im Juni 2019 auch zum

Besuch der Irischen Botschaft in Berlin

ERIU Leipzig ar an Ambasáid i mBerlín

ERIU Leipzig i mBerlín
Besuch in Berlin


Juli 2019

Besuch Michael D Higgins in Leipzig

Nach 4 Jahren intensiver Netzwerkarbeit für und mit Europäischen Minderheitensprachen, insbesondere der Irischen Sprache, hatten wir im Juli die große Ehre den irischen Präsidenten Michael D Higgins in Leipzig begrüßen zu dürfen.

Michael D Higgins in Leipzig

Michael D Higgins + ERIU Leipzig
Michael D Higgins + ERIU Leipzig


Den Sommer 2019 nutzten 2 ERIU Mitglieder für einen

Aufenthalt im wunderschönen Irland und Schottland.

Cúrsa Gaeilge in Inis Meáin

Éire

Ein Sommer in Auchindrain

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November 2019

ELEN General Assembly Rennes

Auch in diesem Jahr hatte ERIU Leipzig die Möglichkeit eine Delegation zur ELEN General Assembly, dieses Jahr stattfindend in Rennes (Frankreich), zu schicken.

ELEN General Assembly 2019

ELEN General Assembly 2019
ELEN General Assembly 2019


Dezember 2019

Menna Elfyn in Leipzig

Im Dezember empfingen das Institut für Sorabistik der Universität Leipzig, das Literaturhaus Leipzig sowie ERIU Leipzig die walisische Poetin Menna Elfyn. Moderiert wurde die Sitzung von Prof. Dr. Sabine Asmus. Studenten und Mitglieder von ERIU Leipzig übersetzten Menna Elfyns Gedichte aus dem Walisischen, teils auch ins Sorbische.

Menna Elfyn in Leipzig
Menna Elfyn in Leipzig


Das ERIU Leipzig Team war auch 2019 wieder bei weiteren Konferenzen und Events aktiv dabei und konnte somit zu einer Stabilisierung und dem Ausbau unseres Netzwerkes für keltische und europäische Minderheitensprachen beitragen. Für das Jahr 2020 wünschen wir uns weiter so aktive Mitglieder, kommunikative Events und Konferenzen mit konstruktiven Diskussionen sowie eine harmonische Zusammenarbeit mit all unseren Freunden und Partnern.


2020 erwarten euch wieder tolle Events und etwas ganz besonderes:
wir begehen unseren 5. Geburtstag!
Liegt dir die Zukunft von Minderheitensprachen am Herzen, ebenso unser kulturelles Erbe am Herzen? Willst du aktiv die Entwicklung von Wissensvermittlung und -verbreitung verschiedener Sprachen mit gestalten? Willst du deine Erfahrungen und dein Wissen teilen, auf nationaler und internationaler Ebene? Dann melde dich. Wir bieten dir ein wachsendes Netzwerk, tolle Events, weitreichende internationale Kontakte, Besuche von Konferenzen auf nationaler und internationaler Ebene sowie so viel mehr!


Im Namen vom gesamten ERIU Leipzig Team möchte ich mich bei allen bedanken, die 2019 unsere Events und Konferenzen bereichert, besucht sowie ermöglicht haben, bei unseren Musikern von Irish Folk in Leipzig, bei alexVeranstaltungen, beim Institut für Sorabistik und vielen mehr für die Unterstützung und Kooperation.

JOSEPHINE WEICHELT, CHAIRPERSON (ERIU LEIPZIG)

Slán go fóill!

ELEN General Assembly 2019

 

Im April 2020 feiert ERIU Leipzig sein 5-jähriges Bestehen. Seit unserer Gründung bemühen wir uns stets um das Sorbische sowie Irisch, Walisisch und generell die Thematik der Europäischen Minderheitensprachen. Uns liegt es am Herzen diese Themen insbesondere an die Leipziger Studenten weiterzugeben! Unsere Mitglieder bekommen die Möglichkeit an Internationalen Konferenzen teilzunehmen und sich mit Experten europaweit auszutauschen und zu diskutieren. Dadurch können wir unseren Mitgliedern auch das Erfahrungsammeln auf internationalem Niveau ermöglichen.

Tatiana Chernyshova - ELEN General Assembly
Tatiana Chernyshova – ELEN General Assembly

Tatiana Chernyshova, langjähriges ERIU Leipzig Mitglied, berichtet im folgendem Beitrag über ihre Erfahrungen beim ELEN Kongress im Oktober 2019 in Rennes, bei dem sie als ERIU Leipzig Delegation zu Gast war.

 

Two-days ELEN General Assembly and Forum for Language Rights in Rennes was an opportunity to meet people who share something very important in common: they care about their languages. Representatives of different fields made their points on the language issues in media, education and politics.

ELEN General Assembly 2019
ELEN General Assembly 2019


Without getting into details about our stressful journey to the beautiful city of Rennes, I’d like to share an overall impression of the conference. The first day was more “Bretagne-oriented”: we heard about the political struggles for the Breton language, some of which were surprising for me – such as the fact that co-officiality of the language is illegal in France.  Also, there were some examples of basic human right’s violation such as the impossibility to name a child in the Breton language with a respective spelling.

Even though it was interesting to listen to, I enjoyed the second day better. We got a chance to meet people from different parts of the world: Galicia, Catalonia, Jersey, Sardinia, Wales and many others. My proud moment was a meeting with Breton singer Gweltaz Ar Fur, who gave me his CD and promised to visit ERIU in Leipzig. 

 

ELEN General Assembly 2019
ELEN General Assembly 2019

Every person at the conference was exciting to talk to, and it was a pleasure to get to know them. Among others, we spoke with Elin Haf Gruffydd Jones, who is Director at Mercator International and a professor at the University of Wales Trinity Saint David. I personally was very glad to talk to her, as I spent a year in Wales and wrote my Bachelor thesis on Welsh national image in media, so I’ll share some interesting points of our conversation.
First, we discussed the question of national identity in general and Prof Gruffydd-Jones said that “national identity is something that you claim for yourself in many different contexts”. She also suggested that one can choose whether one wants to identify as Welsh: “there are only very few instances where Welsh identity is imposed on you from the government organisation.” She summed up by saying that in terms of nationality, she identifies herself Welsh, but as for identity in terms of geopolitical spaces, she classes herself as a European. 
We also asked what language she feels most comfortable with. As I already mentioned, Welsh is her first language, and English was second. She also learned French at school, Spanish at the university, Catalan, Basque, Galician and Irish after university. It was interesting to hear about the emotional relationship that she has with Breton even though she doesn’t speak it. Recent events in Catalonia also gave more emotionality to the language. But she is happy to speak any language really, as the issue is never with the language itself but how authority uses the language sometimes. As an example, she said that one could be made uncomfortable to use the Welsh language, not because of the language itself, but the status and the prestige the language has.
The government in Wales has a program “Cymraeg 2050” which is aimed to reach one million speakers, and Elin was one of the people behind the idea. She explains that people shouldn’t deny the opportunity to be bilingual.

The Language Movement was focused on making Welsh present in all domains and on giving people something marketable, ambitious and archivable. In terms of Media environment there has been a reduction in funding for S4C channel in the past 10 years, but on the other hand there was new format development in social media: short form has been circulated through Facebook and Instagram – that helped to make Welsh content more fun, more trivial, more possible to share among young people. It is fun but also looking at quite serious issues. Young people are talking about their identities and serious questions. Those changes allowed Welsh to reach more people.Nevertheless, there is still an issue of visibility of Welsh in media: there should be more Welsh language films and not only tv drama productions. “The ability to produce audio-visual fiction in a language is an indicator of the vitality of the language because it requires a lot of institutional support, it requires funding, presence in the media and infrastructure.” There is a need in more Welsh content and local media, such as daily news: in comparison to Basque, Welsh community tweets less in their language, and the lack of daily local news can be a reason for that.

Tatiana Chernyshova at ELEN General Assembly
Tatiana Chernyshova for ERIU Leipzig at ELEN General Assembly 2019

It was important that we not only listened to the speeches and sometimes heated debates but also were a part of it. For the second year, ERIU gave the updates on the situation with the Sorbian language. During ELEN business part of the day, we discussed possible projects that we could organise for the language communities. We came up with some great ideas and even developed a rough plan of actions. 

I hope we will see ELEN again for the next year in Santiago, Galicia!

ERIU Leipzig at ELEN General Assembly 2019
ERIU Leipzig at ELEN General Assembly 2019

 


Tatiana Chernyshova
ERIU Leipzig © 2019

Ein Sommer in Auchindrain

Im Sommer 2019 erhielt ich die Möglichkeit von Anfang Juli bis Mitte September ein Praktikum im Freilichtmuseum „Auchindrain“zu absolvieren, der einzigen crofting townshipin Schottland, welche die Highland Clearancesdes 18. und 19. Jahrhunderts in dessen ursprünglichen Form weitestgehend unversehrt überstanden hat. Auf der Website, den Verkehrsschildern und den Tablets wird es auch als Achadh an Droighinnvorgestellt, „The Blackthorn Field“.

Die Auchindrain Trust Foundation bietet jeden Sommer 5 Studenten die Möglichkeit an, ihre Kenntnisse schottischer Geschichte und der Museumskunde zu vertiefen. Ich habe vor Ort, zusammen mit Jeny (Niederlande, Evergreen State College USA), Lily (England, Oxford University), Mari (England/Jamaika, Durham University) und Ellie (Wales, Oxford University), als WG in einem geräumigen „Wohnwagen“ gelebt und jede von uns bearbeitete ein persönliches Projekt.

Die 5 Praktikantinnen (von links nach rechts): Kathi, Jeny, Lily, Mari und Ellie mit den Farmhennen

Mein Projekt war es, die Genealogie einer der Munro-Familien auszuarbeiten, deren letzte Mitglieder 1937 Auchindrain verließen. In einem Interview von 2011 zwischen dem Direktor Bob Clark und den Schwestern Flora und „Morag“ Munro, die in Auchindrain geboren wurden, erzählten die Beiden, dass die Generationen ihres Vaters und Großvaters vorwiegend Gälisch gesprochen haben. Viele der Spitznamen im frühen 20. Jahrhundert waren ebenfalls gälischen Ursprungs und es wird angenommen, dass einige Mitglieder des Dorfes es bevorzugten sich auf Schottisch-Gälisch zu unterhalten. „Morag“ ist zum Beispiel der Spitzname für Sarah Elizabeth Munro, welcher als gälisches äquivalent für Sarah benutzt wurde. Duncan Munro (*1786–†1857), ein Steinmetz aus Auchindrain, wurde „Stoner“ genannt und seine Nachfahren genauso: Duncan „Stoner“ Munro (*1857–†1937), Malcolm A. Munro, der „Cally Stoner“ genannt wurde (*1896 – †1955), und dessen Bruder Duncan Neil Munro (*1902–†1986), der einfach nur als „Stoner“ bekannt war. „Stoner“ wurde als direkte Übesetzung des gälischen Wortes „clachair“ benutzt. Auch die weise Frau des Dorfes, Isabella MacCallum, wurde meistens bei ihrem Spitznamen Bell a’Phuil genannt.

Außerdem haben wir in der zweiten Woche unseres Aufenthalts einen Gälisch-Anfängerkurs von Àdhamh Ó Broin, einem Berater für Schottisch-Gälisch und dessen Dialekte, gemacht. Àdhamh hat unter anderem die Übersetzungen für die Serie „Outlander“ geschrieben und spricht mit seinen Kindern meistens auf Schottisch-Gälisch. Da es nur eine kleine Einführung in die Sprache war, war mir der Inhalt des Kurses bereits bekannt und ich konnte mich später mit Àdhamh über die Unterschiede zwischen Schottisch-Gälisch und Irisch-Gälisch unterhalten.

            Des Weiteren haben wir die Frauen der Sgioba Luaidh Inbhirchluaidh, der Inverclyde Waulking Group, getroffen, die in Martin’s House jeden Monat einmal zeigen, was „Waulking the Cloth“ ist und wie Schafwolle verarbeitet wurde. Dabei singen sie gälische Arbeitslieder, wie zum Beispiel „Air far al al o“ oder „Rinn mi moch-éirigh gu éirigh“, um im Rhythmus zu bleiben.

Die Frauen von Sgiobha Luaidh

Zusammen mit unserem Aufenthalt in Auchindrain durfte jede von uns zwei Wochen in Port Charlotte auf Islay verbringen, um dort im „Museum of Islay Life“ auszuhelfen. Dort wurde jedem von uns ein individuelles Kurzprojekt übergeben und die Möglichkeit gegeben, sich mit der Insel – die in den meisten Fällen durch ihre Distillerien wie Ardbeg, Bowmore oder Laphroaig bekannt ist – und deren Geschichte auseinanderzusetzen.

Blick auf Port Charlotte mit einem Teil der „Oa“ im Hintergrund

An schönen Tagen soll man von Portnahaven aus auf Nordirland blicken können und manchmal ist es anscheinend möglich, einen Teil von Donegal zu sehen. Islay ist für die Verbindung zwischen Schottland und Irland von historischer Bedeutung. Im 6. und 7. Jahrundert erstreckte sich das Dáil Riataüber Teile Nordirlands und der westschottischen Küstenlandschaft, zu der sowohl Islay als auch das heutige County Argyll & Bute zählt. Außerdem war Finlaggan der Sitz der Lord oft he Isleszwischen dem 13. und 15. Jahrhundert –  und später ebenfalls von Clan MacDonald. Überreste des keltischen Einflusses sind in archäologischen Funden und Monumenten oder Gebäuden wieder zu finden, wie zum Beispiel in den Highcrosses von Kilnave oder Kildalton.

In der Nähe von Bowmore befindet sich das Ionad Chaluim Chille Ìle, welches 2002 gegründet wurde und nicht nur Gälischkurse anbietet, sondern auch einen Bachelorstudiengang in Partnerschaft mit der Sabhal Mòr Ostaig auf der Insel Skye. Schottisch-Gälisch schien auf Islay eher benutzt zu werden, vor allem von älteren Generationen, als auf dem Festland von Schottland und wird in den Schulen gelehrt.

Katharina Seel © ERIU Leipzig 2019


Katharina wirkte bereits bei der Gründung ERIU Leipzigs im Jahr 2015 mit und studierte an der Universität Leipzig unter anderem Irisch. 

 

Cúrsa Gaeilge in Inis Meáin

D’fhreastail mé ar cúrsa Gaeilge san ollscoil i Halle/Saale. Mhair sé trí bliana. Bhí Britta Schulze-Thulin ár múinteoir. Chríochnaigh an cúrsa i mbliana leis an turas go hÉirinn (29/06 – 08/07). Fuair muid ardú céime ón ollscoil. Bhí muid seisear ar an turas. D’fhreastail muid cúrsa Gaeilge sa gColáiste Gaeilge Inis Meáin. Is oileán Árainn é Inis Meáin – agus tá Gaeltacht ann! Is é Ciarán Ó Ceallaigh an Rúnaí an Choláiste Gaeilge Inis Meáin agus bhí sé ár múinteoir anois is arís. Bhí triúr múinteoir againn. Tá muid sásta leis an ranga cé go raibh sé ródheacair uaireanta agus ró-éasca uaireanta chomh mhaith. Bhí orainn labhairt go leor – bhí béim ar leith leagtha ar labhairt! Bhí sé dúshlánach, ach bhí sé an-mhaith mar seo.

Bhí seans againn labharit le cainteoirí dúchais go minic – an-mhaith é sin freisin! Agus bhí na daoine an-chairdiúil.Mhair an cúrsa seachtain amháin (01/07 – 05/07). Bhí dotháin ama againn a dul ag fámaireacht thart faoi na hoileáin. Bhí an t-ádh mór againn leis an aimsir. Bhí sé grianmhar agus te go minic. Thaitnaíonn Inis Meáin linn! Tá neart clocha, ba agus bláthanna fiáine ar an oileán. Is „pabhsaeir“ an t-ainm atá ar „bláthanna“ in Inis Meáin – d’fhoghlaim muid é sin.

Is áit ciúin, síochánta, álainn agus iargúlta é Inis Meáin. Is bréa linn an timpeallacht, na radharcanna, na dúlra, na dúnta cloiche, na claitheacha agus na hailltreacha – go háirithe na hailltreacha, tá siad go hiontach! Ach tá an tráth ar an taobh thuair den oileán go hiontach freisin! Ceann Gaineamh an t-ainm atá air. Bhailigh muid diúilicíní ansin, agus bhí triúr againn ag snámh san fharraige féin.

Bhí muid ag baint sult as an t-am in Inis Meáin. Bhí sé an-suimiúil agus d’fhoghlaim muid go leor. Ba mhaith linn teacht anseo arís!


Kurs iršćiny na Inis Meáin

Som chójźiła na kurs iršćiny na Uniwersiśe Mjertyna Luthera Halle-Wittenberg, kenž jo trał tśi lěta. Britta Schulze-Thulin jo była naša docentka. Ten kurs jo se lětosa dokóńcył z ekskursiju do Irskeje (wót 29.06. do 08.07.) – uniwersita jo to spěchowała. Šesćo smy byli na ekskursiji. Smy se wobźělili na kursu iršćiny w irskej rěcnej šuli na Inis Meáin (Coláiste Gaeilge Inis Meáin). Inis Meáin jo jadna tych Aranowych kupow – a tam jo Gaelteacht, to groni irskorěcny region! Ciarán Ó Ceallaigh jo direktor rěcneje šule na Inis Meáin, a wón jo teke jaden našych docentow był – smy měli tšo docentow. Smy spokojom z wucbu, lěcrownož jo młogi raz pśeśěžka a tek młogi raz pśelažka była. Smy dejali wjele powědaś – wósebny fokus jo był na powědanje! To jo wupominajuce było, ale wjelgin derje tak. Cesto smy měli góźbu, z maminorěcnymi powědaś – teke to jo wjelgin derje było! A luźe su wjelgin pśijazne byli.

Jaden tyźeń jo ten kurs trał  (wót 01.07 do 5.07.). A smy měli tek dosć casa, aby tu kupu wuzgónjowali. Smy wjeliku gluku z wjedrom měli. Zwětšego jo było słyńckowate a śopłe. Inis Meáin jo se nam spódobał! Dajo kopicu kamjenjow, krowow a źiwych kwětkow na tej kupje. Irske słowo za „kwětki“ jo „bláthanna“, ale na Inis Meáin (a jano tam!) gronje kwětkam „pabhsaeir“ – to smy wuknuli.

Inis Meáin jo měrne, rědnučke a kradu isolěrowane městno. Smy byli fasciněrowane wót tamneje wokoliny, wót rozglědow, pśirody, teju kamjenjoweju groźišćowu, tych njelicobnych kamjenjowych murjow a wót skałow – wósebnje wót skałow, wóni su wjelicne! Ale pśibrjog na pódpołnocnem boku kupy jo tejerownosći wjelicny! Ceann Gaineamh („pěskowa głowa“) jo jogo mě. Smy tam njacki zběrali a tśi wót nas su se w mórju kupali.

Smy póžywali naš cas na Inis Meáin. Jo zajmny był a smy wjele wuknuli.

Raźi by my se how raz wrośili!


Jill-Francis Käthlitz © ERIU Leipzig 2019

Michael D Higgins in Leipzig

Am 04. Juli 2019 besuchte der irische Präsident Michael D Higgins, in Begleitung von Tánaiste Simon Coveney und seiner Exzellenz dem irischen Botschafter in Deutschland, Michael Collins, sowie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Leipzigs Bürgermeister Burkhard Jung die Universität Leipzig. Wir hoffen, dass die Relevanz des Studiengangs „Europäische Minderheitensprachen“, auch mit den stärkenden Worten Michael D Higgins, dargelegt werden konnte. Viele Studenten äußerten bereits großes Interesse an einem Masterstudiengang in diesem Fachbereich.


Thánaig Uachtarán na hÉireann ar chuairt oifigiúil go dtí an Ghearmán lena bhean chéile Sabina Higgins agus Tánaiste Simon Coveney. Thug sé cuairt ar an Déardaoin mar an chéad uachtarán Éireannach riamh ar chathair Leipzig agus soir ón nGearmáin (seachas Beirlín). Ba chuid den gcuairt i Leipzig thug sé príomhchaint i bPaulinum in Ollscoil Leipzig. Labhair sé go háirithe faoi thopaicí mar an náisiúnachas atá ag ardú san Eoraip, caidreamh idir Éire agus an Ghearmáin agus todhchaí an EU, agus aird ar leith ar an athrú aeráide agus ar na naisc trádála. Bhí sé tábhachtach dó labhairt le mhic léinn Gaeilge fosta mar Gaeilgeoir.

Michael D Higgins + ERIU Leipzig

Labhair sé go fabhrach faoin gclár teagaisc Sorbais in Ollscoil Leipzig agus a dtacaíocht le mionteangacha. Cé go raibh sceideal an Uachtaráin líonta, ghlac sé an t-am le labhairt linn i nGaeilge agus i mBéarla agus le haghaidh roinnt pictiúr linn. Ba onóir é gur thug Michael D. Higgins agus Sabina Higgins cuairt orainn i Leipzig. Tá súil againn go leanfaidh an comhoibriú idir Éire agus an Ghearmáin, go háirithe Ollscoil Leipzig, chomh rathúil céanna agus a bhíodh. Guímid gach rath ar Michael D. Higgins agus ar a bhean chéile i Würzburg agus táimid ag tnúth lena gcéad chuairt eile ar an nGearmáin agus ar Leipzig.

Aneta Mlčkovká
Autor: Aneta Mlčkovká, ERIU Leipzig


 

Der Präsident von Irland war gemeinsam mit seiner Frau Sabina Higgins und dem Außenminister Simon Coveney auf Staatsbesuch in Deutschland und besuchte am Donnerstag als erster irischer Präsident die Stadt Leipzig und das Bundesland Sachsen. Teil seines Besuches war es eine Rede im Paulinum der Universität Leipzig zu geben. Hier ging er vor allem mit seiner Rede auf Themen ein, wie den steigenden Nationalismus in Europa, die Beziehung zwischen Irland und Deutschland und die Zukunft der EU, mit Hinsicht auf den Klimawandel und Handelsbeziehungen. Außerdem ist es ihm als Muttersprachler sehr wichtig gewesen, sich mit dem Irisch lernenden und den aus Irland stammenden Studenten auszutauschen. Hier bei erwähnte er auch wohlwollend den sorbischen Unterricht an der Uni Leipzig. Obwohl sein Terminkalender für den Tag sehr voll war, nahm der Präsident sich die Zeit, kurz mit uns zu reden und Fotos zu machen. Es war uns eine Ehre, das Michael D. Higgins und Sabina Higgins uns in Leipzig besucht haben und wir hoffen, auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Irland und Deutschland und insbesondere der Uni Leipzig. Wir wünschen, Präsident Higgins und seiner Frau, eine schöne Zeit in Würzburg und hoffen, dass sie Deutschland und vor allem Leipzig bald wieder besuchen.

The President of Ireland was together with his wife Sabina Higgins and his minister of foreign affairs Simon Coveney on an official visit in Germany and visited on Thursday as the first Irish president ever the City of Leipzig and the east of Germany (except Berlin). Part of his visit in Leipzig was to give a Keynote address at the Paulinum of the University of Leipzig. He talked especially about topics like rising nationalism in Europe, relations between Ireland and Germany and the future of the EU, with special regards towards the climate change and trade links. It was also important for him to talk with Irish students since he is a native speaker. He talked favourably about the Sorbian teaching program at the University of Leipzig and their support of Minority languages. Even though the schedule of the President was filled to the brim, he took the time to talk with us in Irish and English and for some pictures with us. It was an honour that Michael D. Higgins and Sabina Higgins visited us in Leipzig. We hope that the continuation of the cooperation between Ireland and Germany, especially the University of Leipzig, stays as successful as before. We wish Michael D. Higgins and his wife a wonderful time in Würzburg and we are looking forward to their next visit to Germany and Leipzig.

Autor: Sophia Wilms, ERIU Leipzig
Autor: Sophia Wilms, ERIU Leipzig


4 липня Президент Ірландії Майкл Д. Гіґґінс разом із дружиною Сабіною Гіґґінс та заступником голови уряду Саймоном Ковні відвідали місто Лейпциг у рамках державного візиту до Німеччини. Під час візиту Президент Гіґґінс виступив з промовою в Лейпцизькому університеті. У своїй промові Майкл Д. підняв хвилюючу тему майбутнього Європи стосовно змін клімату, зростання націоналізму та економічних зв’язків.

Особливу увагу він приділив учням університету, що вивчають мови національних меншин, у тому числі ірландську. Така особлива зустріч була організована завдяки сприянню викладачів факультету Лужицьких, а також Посольству Ірландії у Німеччині. Під час розмови студенти мали змогу представити Ірландське студентське об’єднання ERIULeipzigта продемонструвати свої знання ірландської мови. Це була велика честь для викладачів та студентів зустрітись з Президентом та його дружиною.

Ми сподіваємося на подальшу співпрацю між Ірландією та Німеччиною та чекаємо з нетерпінням на наступний візит.

Autor: Kateryna Pikalova, ERIU Leipzig
Autor: Kateryna Pikalova, ERIU Leipzig


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