Ein Sommer in Auchindrain

Im Sommer 2019 erhielt ich die Möglichkeit von Anfang Juli bis Mitte September ein Praktikum im Freilichtmuseum „Auchindrain“zu absolvieren, der einzigen crofting townshipin Schottland, welche die Highland Clearancesdes 18. und 19. Jahrhunderts in dessen ursprünglichen Form weitestgehend unversehrt überstanden hat. Auf der Website, den Verkehrsschildern und den Tablets wird es auch als Achadh an Droighinnvorgestellt, „The Blackthorn Field“.

Die Auchindrain Trust Foundation bietet jeden Sommer 5 Studenten die Möglichkeit an, ihre Kenntnisse schottischer Geschichte und der Museumskunde zu vertiefen. Ich habe vor Ort, zusammen mit Jeny (Niederlande, Evergreen State College USA), Lily (England, Oxford University), Mari (England/Jamaika, Durham University) und Ellie (Wales, Oxford University), als WG in einem geräumigen „Wohnwagen“ gelebt und jede von uns bearbeitete ein persönliches Projekt.

Die 5 Praktikantinnen (von links nach rechts): Kathi, Jeny, Lily, Mari und Ellie mit den Farmhennen

Mein Projekt war es, die Genealogie einer der Munro-Familien auszuarbeiten, deren letzte Mitglieder 1937 Auchindrain verließen. In einem Interview von 2011 zwischen dem Direktor Bob Clark und den Schwestern Flora und „Morag“ Munro, die in Auchindrain geboren wurden, erzählten die Beiden, dass die Generationen ihres Vaters und Großvaters vorwiegend Gälisch gesprochen haben. Viele der Spitznamen im frühen 20. Jahrhundert waren ebenfalls gälischen Ursprungs und es wird angenommen, dass einige Mitglieder des Dorfes es bevorzugten sich auf Schottisch-Gälisch zu unterhalten. „Morag“ ist zum Beispiel der Spitzname für Sarah Elizabeth Munro, welcher als gälisches äquivalent für Sarah benutzt wurde. Duncan Munro (*1786–†1857), ein Steinmetz aus Auchindrain, wurde „Stoner“ genannt und seine Nachfahren genauso: Duncan „Stoner“ Munro (*1857–†1937), Malcolm A. Munro, der „Cally Stoner“ genannt wurde (*1896 – †1955), und dessen Bruder Duncan Neil Munro (*1902–†1986), der einfach nur als „Stoner“ bekannt war. „Stoner“ wurde als direkte Übesetzung des gälischen Wortes „clachair“ benutzt. Auch die weise Frau des Dorfes, Isabella MacCallum, wurde meistens bei ihrem Spitznamen Bell a’Phuil genannt.

Außerdem haben wir in der zweiten Woche unseres Aufenthalts einen Gälisch-Anfängerkurs von Àdhamh Ó Broin, einem Berater für Schottisch-Gälisch und dessen Dialekte, gemacht. Àdhamh hat unter anderem die Übersetzungen für die Serie „Outlander“ geschrieben und spricht mit seinen Kindern meistens auf Schottisch-Gälisch. Da es nur eine kleine Einführung in die Sprache war, war mir der Inhalt des Kurses bereits bekannt und ich konnte mich später mit Àdhamh über die Unterschiede zwischen Schottisch-Gälisch und Irisch-Gälisch unterhalten.

            Des Weiteren haben wir die Frauen der Sgioba Luaidh Inbhirchluaidh, der Inverclyde Waulking Group, getroffen, die in Martin’s House jeden Monat einmal zeigen, was „Waulking the Cloth“ ist und wie Schafwolle verarbeitet wurde. Dabei singen sie gälische Arbeitslieder, wie zum Beispiel „Air far al al o“ oder „Rinn mi moch-éirigh gu éirigh“, um im Rhythmus zu bleiben.

Die Frauen von Sgiobha Luaidh

Zusammen mit unserem Aufenthalt in Auchindrain durfte jede von uns zwei Wochen in Port Charlotte auf Islay verbringen, um dort im „Museum of Islay Life“ auszuhelfen. Dort wurde jedem von uns ein individuelles Kurzprojekt übergeben und die Möglichkeit gegeben, sich mit der Insel – die in den meisten Fällen durch ihre Distillerien wie Ardbeg, Bowmore oder Laphroaig bekannt ist – und deren Geschichte auseinanderzusetzen.

Blick auf Port Charlotte mit einem Teil der „Oa“ im Hintergrund

An schönen Tagen soll man von Portnahaven aus auf Nordirland blicken können und manchmal ist es anscheinend möglich, einen Teil von Donegal zu sehen. Islay ist für die Verbindung zwischen Schottland und Irland von historischer Bedeutung. Im 6. und 7. Jahrundert erstreckte sich das Dáil Riataüber Teile Nordirlands und der westschottischen Küstenlandschaft, zu der sowohl Islay als auch das heutige County Argyll & Bute zählt. Außerdem war Finlaggan der Sitz der Lord oft he Isleszwischen dem 13. und 15. Jahrhundert –  und später ebenfalls von Clan MacDonald. Überreste des keltischen Einflusses sind in archäologischen Funden und Monumenten oder Gebäuden wieder zu finden, wie zum Beispiel in den Highcrosses von Kilnave oder Kildalton.

In der Nähe von Bowmore befindet sich das Ionad Chaluim Chille Ìle, welches 2002 gegründet wurde und nicht nur Gälischkurse anbietet, sondern auch einen Bachelorstudiengang in Partnerschaft mit der Sabhal Mòr Ostaig auf der Insel Skye. Schottisch-Gälisch schien auf Islay eher benutzt zu werden, vor allem von älteren Generationen, als auf dem Festland von Schottland und wird in den Schulen gelehrt.

Katharina Seel © ERIU Leipzig 2019


Katharina wirkte bereits bei der Gründung ERIU Leipzigs im Jahr 2015 mit und studierte an der Universität Leipzig unter anderem Irisch. 

 

Werbeanzeigen

Cúrsa Gaeilge in Inis Meáin

D’fhreastail mé ar cúrsa Gaeilge san ollscoil i Halle/Saale. Mhair sé trí bliana. Bhí Britta Schulze-Thulin ár múinteoir. Chríochnaigh an cúrsa i mbliana leis an turas go hÉirinn (29/06 – 08/07). Fuair muid ardú céime ón ollscoil. Bhí muid seisear ar an turas. D’fhreastail muid cúrsa Gaeilge sa gColáiste Gaeilge Inis Meáin. Is oileán Árainn é Inis Meáin – agus tá Gaeltacht ann! Is é Ciarán Ó Ceallaigh an Rúnaí an Choláiste Gaeilge Inis Meáin agus bhí sé ár múinteoir anois is arís. Bhí triúr múinteoir againn. Tá muid sásta leis an ranga cé go raibh sé ródheacair uaireanta agus ró-éasca uaireanta chomh mhaith. Bhí orainn labhairt go leor – bhí béim ar leith leagtha ar labhairt! Bhí sé dúshlánach, ach bhí sé an-mhaith mar seo.

Bhí seans againn labharit le cainteoirí dúchais go minic – an-mhaith é sin freisin! Agus bhí na daoine an-chairdiúil.Mhair an cúrsa seachtain amháin (01/07 – 05/07). Bhí dotháin ama againn a dul ag fámaireacht thart faoi na hoileáin. Bhí an t-ádh mór againn leis an aimsir. Bhí sé grianmhar agus te go minic. Thaitnaíonn Inis Meáin linn! Tá neart clocha, ba agus bláthanna fiáine ar an oileán. Is „pabhsaeir“ an t-ainm atá ar „bláthanna“ in Inis Meáin – d’fhoghlaim muid é sin.

Is áit ciúin, síochánta, álainn agus iargúlta é Inis Meáin. Is bréa linn an timpeallacht, na radharcanna, na dúlra, na dúnta cloiche, na claitheacha agus na hailltreacha – go háirithe na hailltreacha, tá siad go hiontach! Ach tá an tráth ar an taobh thuair den oileán go hiontach freisin! Ceann Gaineamh an t-ainm atá air. Bhailigh muid diúilicíní ansin, agus bhí triúr againn ag snámh san fharraige féin.

Bhí muid ag baint sult as an t-am in Inis Meáin. Bhí sé an-suimiúil agus d’fhoghlaim muid go leor. Ba mhaith linn teacht anseo arís!


Kurs iršćiny na Inis Meáin

Som chójźiła na kurs iršćiny na Uniwersiśe Mjertyna Luthera Halle-Wittenberg, kenž jo trał tśi lěta. Britta Schulze-Thulin jo była naša docentka. Ten kurs jo se lětosa dokóńcył z ekskursiju do Irskeje (wót 29.06. do 08.07.) – uniwersita jo to spěchowała. Šesćo smy byli na ekskursiji. Smy se wobźělili na kursu iršćiny w irskej rěcnej šuli na Inis Meáin (Coláiste Gaeilge Inis Meáin). Inis Meáin jo jadna tych Aranowych kupow – a tam jo Gaelteacht, to groni irskorěcny region! Ciarán Ó Ceallaigh jo direktor rěcneje šule na Inis Meáin, a wón jo teke jaden našych docentow był – smy měli tšo docentow. Smy spokojom z wucbu, lěcrownož jo młogi raz pśeśěžka a tek młogi raz pśelažka była. Smy dejali wjele powědaś – wósebny fokus jo był na powědanje! To jo wupominajuce było, ale wjelgin derje tak. Cesto smy měli góźbu, z maminorěcnymi powědaś – teke to jo wjelgin derje było! A luźe su wjelgin pśijazne byli.

Jaden tyźeń jo ten kurs trał  (wót 01.07 do 5.07.). A smy měli tek dosć casa, aby tu kupu wuzgónjowali. Smy wjeliku gluku z wjedrom měli. Zwětšego jo było słyńckowate a śopłe. Inis Meáin jo se nam spódobał! Dajo kopicu kamjenjow, krowow a źiwych kwětkow na tej kupje. Irske słowo za „kwětki“ jo „bláthanna“, ale na Inis Meáin (a jano tam!) gronje kwětkam „pabhsaeir“ – to smy wuknuli.

Inis Meáin jo měrne, rědnučke a kradu isolěrowane městno. Smy byli fasciněrowane wót tamneje wokoliny, wót rozglědow, pśirody, teju kamjenjoweju groźišćowu, tych njelicobnych kamjenjowych murjow a wót skałow – wósebnje wót skałow, wóni su wjelicne! Ale pśibrjog na pódpołnocnem boku kupy jo tejerownosći wjelicny! Ceann Gaineamh („pěskowa głowa“) jo jogo mě. Smy tam njacki zběrali a tśi wót nas su se w mórju kupali.

Smy póžywali naš cas na Inis Meáin. Jo zajmny był a smy wjele wuknuli.

Raźi by my se how raz wrośili!


Jill-Francis Käthlitz © ERIU Leipzig 2019

Michael D Higgins in Leipzig

Am 04. Juli 2019 besuchte der irische Präsident Michael D Higgins, in Begleitung von Tánaiste Simon Coveney und seiner Exzellenz dem irischen Botschafter in Deutschland, Michael Collins, sowie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Leipzigs Bürgermeister Burkhard Jung die Universität Leipzig. Wir hoffen, dass die Relevanz des Studiengangs „Europäische Minderheitensprachen“, auch mit den stärkenden Worten Michael D Higgins, dargelegt werden konnte. Viele Studenten äußerten bereits großes Interesse an einem Masterstudiengang in diesem Fachbereich.


Thánaig Uachtarán na hÉireann ar chuairt oifigiúil go dtí an Ghearmán lena bhean chéile Sabina Higgins agus Tánaiste Simon Coveney. Thug sé cuairt ar an Déardaoin mar an chéad uachtarán Éireannach riamh ar chathair Leipzig agus soir ón nGearmáin (seachas Beirlín). Ba chuid den gcuairt i Leipzig thug sé príomhchaint i bPaulinum in Ollscoil Leipzig. Labhair sé go háirithe faoi thopaicí mar an náisiúnachas atá ag ardú san Eoraip, caidreamh idir Éire agus an Ghearmáin agus todhchaí an EU, agus aird ar leith ar an athrú aeráide agus ar na naisc trádála. Bhí sé tábhachtach dó labhairt le mhic léinn Gaeilge fosta mar Gaeilgeoir.

Michael D Higgins + ERIU Leipzig

Labhair sé go fabhrach faoin gclár teagaisc Sorbais in Ollscoil Leipzig agus a dtacaíocht le mionteangacha. Cé go raibh sceideal an Uachtaráin líonta, ghlac sé an t-am le labhairt linn i nGaeilge agus i mBéarla agus le haghaidh roinnt pictiúr linn. Ba onóir é gur thug Michael D. Higgins agus Sabina Higgins cuairt orainn i Leipzig. Tá súil againn go leanfaidh an comhoibriú idir Éire agus an Ghearmáin, go háirithe Ollscoil Leipzig, chomh rathúil céanna agus a bhíodh. Guímid gach rath ar Michael D. Higgins agus ar a bhean chéile i Würzburg agus táimid ag tnúth lena gcéad chuairt eile ar an nGearmáin agus ar Leipzig.

Aneta Mlčkovká
Autor: Aneta Mlčkovká, ERIU Leipzig

 

Der Präsident von Irland war gemeinsam mit seiner Frau Sabina Higgins und dem Außenminister Simon Coveney auf Staatsbesuch in Deutschland und besuchte am Donnerstag als erster irischer Präsident die Stadt Leipzig und das Bundesland Sachsen. Teil seines Besuches war es eine Rede im Paulinum der Universität Leipzig zu geben. Hier ging er vor allem mit seiner Rede auf Themen ein, wie den steigenden Nationalismus in Europa, die Beziehung zwischen Irland und Deutschland und die Zukunft der EU, mit Hinsicht auf den Klimawandel und Handelsbeziehungen. Außerdem ist es ihm als Muttersprachler sehr wichtig gewesen, sich mit dem Irisch lernenden und den aus Irland stammenden Studenten auszutauschen. Hier bei erwähnte er auch wohlwollend den sorbischen Unterricht an der Uni Leipzig. Obwohl sein Terminkalender für den Tag sehr voll war, nahm der Präsident sich die Zeit, kurz mit uns zu reden und Fotos zu machen. Es war uns eine Ehre, das Michael D. Higgins und Sabina Higgins uns in Leipzig besucht haben und wir hoffen, auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Irland und Deutschland und insbesondere der Uni Leipzig. Wir wünschen, Präsident Higgins und seiner Frau, eine schöne Zeit in Würzburg und hoffen, dass sie Deutschland und vor allem Leipzig bald wieder besuchen.

The President of Ireland was together with his wife Sabina Higgins and his minister of foreign affairs Simon Coveney on an official visit in Germany and visited on Thursday as the first Irish president ever the City of Leipzig and the east of Germany (except Berlin). Part of his visit in Leipzig was to give a Keynote address at the Paulinum of the University of Leipzig. He talked especially about topics like rising nationalism in Europe, relations between Ireland and Germany and the future of the EU, with special regards towards the climate change and trade links. It was also important for him to talk with Irish students since he is a native speaker. He talked favourably about the Sorbian teaching program at the University of Leipzig and their support of Minority languages. Even though the schedule of the President was filled to the brim, he took the time to talk with us in Irish and English and for some pictures with us. It was an honour that Michael D. Higgins and Sabina Higgins visited us in Leipzig. We hope that the continuation of the cooperation between Ireland and Germany, especially the University of Leipzig, stays as successful as before. We wish Michael D. Higgins and his wife a wonderful time in Würzburg and we are looking forward to their next visit to Germany and Leipzig.

Autor: Sophia Wilms, ERIU Leipzig
Autor: Sophia Wilms, ERIU Leipzig

4 липня Президент Ірландії Майкл Д. Гіґґінс разом із дружиною Сабіною Гіґґінс та заступником голови уряду Саймоном Ковні відвідали місто Лейпциг у рамках державного візиту до Німеччини. Під час візиту Президент Гіґґінс виступив з промовою в Лейпцизькому університеті. У своїй промові Майкл Д. підняв хвилюючу тему майбутнього Європи стосовно змін клімату, зростання націоналізму та економічних зв’язків.

Особливу увагу він приділив учням університету, що вивчають мови національних меншин, у тому числі ірландську. Така особлива зустріч була організована завдяки сприянню викладачів факультету Лужицьких, а також Посольству Ірландії у Німеччині. Під час розмови студенти мали змогу представити Ірландське студентське об’єднання ERIULeipzigта продемонструвати свої знання ірландської мови. Це була велика честь для викладачів та студентів зустрітись з Президентом та його дружиною.

Ми сподіваємося на подальшу співпрацю між Ірландією та Німеччиною та чекаємо з нетерпінням на наступний візит.

Autor: Kateryna Pikalova, ERIU Leipzig
Autor: Kateryna Pikalova, ERIU Leipzig

ERIU Leipzig © 2019

Wobźelenje na konferecy młodych sorabistow 2019 w Budyšynje

Wobźelenje na konferecy młodych sorabistow 2019 w Budyšynje

Wót 14. Až do 16. Junija jo se wótměło zmakanje seśi młodych sorabistow, organizěrowane wót Serbskego instituta w Budyšynje. Južo drugi raz jo se seś zmakała. Prědny raz jo Serbski institut w Budyšynje młodych sorabistow a slěźarjow k serbskim temam w lěśe 2017 zgromaźił. We wónem lěśe jo se wobźěliło wěcej ako 20 luźi, kótarež su wó aktualnych pšašanjach knigłowych publikacijow diskutěrowali. Južo we tom casu stej dr. Nicole Dołowy-Rybińska a Cordula Ratajczak ideju k něnto wjelgin aktualnemu Smile-projektoju k rewitalizaciji serbskeju rěcowu wuwiłej.

Lětosa jo se 15 pśednoskow pśedstajiło, kenž su se zaběrali z rěcywědnymi, stawiznaŕskimi, literariskimi, muzikaliskimi  a sociologiskimi temami. Młode slěźarje, mjazy drugim z Barlinja, Lipska, Pragi, Budyšyna, Drježdźan, Chóśebuza abo Waršawy su ze swójimi refaratami na aktualne problemy serbskeje wědomnosći pokazali. Sara Mičkec, doktorandka waršawskeje uniwersity, jo se zaběrała ze strategijami daledawanja górnoserbskeje rěcy w familijach. Zakład jeje źěła deje interviewy z wšakorakimi kombinacijami serbskich familijow twóriś: na pśikład, gaž wobej starjejšej stej serbskej, abo jano jaden, abo lěc bydle we Łužycy abo zwenka njeje.

Dr. Ladislav Futtera, bohemist, sorabist a stawiznaŕ z Pragi, jo wó česko-serbskich poměrach mjazy wójnoma pśednosował. Howacej se zaběra wósebnje z nimsko-českimi literariskimi a kulturelnymi poměrami a z českeju a nimskorěcneju literaturu w 19. stolěśu. Serbska wědomnostnica dr. Katja Brankačkec z Pragi jo prezentaciju wó słowotwórbnem prefiksu pśed- w českej a serbskima rěcoma źaržała, w kótarejž jo analyzěrowała, w kótarych padach se prefiks pśez nimski wliw wužywa.W swójom disertaciskem projekśe jo Jenny Hagemann se zaběrała z modernym rozměśim „wendisch sein” we Łužycoma a we Wendlanźe. Pśi tom jo pokazała, až regionalna identita se twóri a reproducěrujo pśez wědobne abo njewědobne faktory, kenž pótom kreěruju pśedstajenja wó regionje. Jaden z pśednoskow bu digitalnje pśedstajony: Prezentaciji wót Lize Waltheroweje a Tilla Wojta-Górjeńca, źož stej naraźiłej transliteraciju ukrainskich swójskich mjenjow do serbšćiny, su wobźělniki konference mógli pśez Skype slědowaś.

Na tej konferency njejo se jano wědomnostne źěło pśedstajiło, ale teke publicistiske. Dolnoserbskej študańca Maks Bagańc a Franc Juro Deuse z Lipska stej powědałej wó iniciatiwje studentskego šmaranego casopisa „Njeknicomnik”, ako se južo wót decembra 2018 mjasecnje wudawa. Ideja jo lichu a njewótwisnu platformu za študańske teksty, kritiku, žorty a eksperimenty natwariś. Pśednosk jo witane wótměnjenje za wobźělniki a druge pśisłucharje było.

Na kóńcu konference jo dało diskusiju wó wupominanjach interdisciplinarnego slěźenja wó mjeńšynach, kak deje wšake slěźeńske intituty a organizacije mjazy sobu kooperěrowaś? Kótare perspektiwy ma slěźaŕske śěžyšćo mjeńšynow? Naźejucy dajo za dwě lěśe pśiduce zmakanje, źož mógu młode sorabisty wósobinske kontakty nawězaś a wó dalšnych wuwiśach swójich projektow rozpšawiś.


Vom 14. bis 16. Juni fand in Bautzen das Netzwerktreffen der Sorabistik, bezüglich des Forschungsprojektes „Sorbenwissen“ statt. Die in Kooperation zwischen dem Sorbischen Institut und der Technischen Universität Dresden arbeitende NachwuchsforscherInnengruppe präsentierten ihre Ergebnisse sowie das im Rahmen des Projekts entwickelte Onlineportal. Es wurden fachspezifische Beiträge z.B. der Linguistik, Kulturwissenschaft und Geschichte sowie wie transdisziplinäre Projekte aus der vergleichenden Minderheitenforschung und den Digital Humanities präsentiert und diskutiert. Das sorbische Netzwerk wurde reflektierend betrachtet und gestärkt. Gearbeitet wurde in Ober- und Nierdersorbisch sowie Deutsch und Englisch.

ERIU Leipzig nahm mit einigen Mitgliedern aktiv und passiv an der Konferenz teil.

Franc Juro Deuse a Liza Waltherowa
ERIU Leipzig © 2019

 

ERIU Leipzig ar an Ambasáid i mBerlín

Ambasáid na hÉireann i mBerlín

 

Bhí tráthnóna an-spéisiúl againn. Tháinig mé go Berlin agus shiúil mé go dtí an ambasáid. Bhí an lá an-te agus ní raibh an tráthnóna seo difriúil ar am ar bith. Cheannaigh mé caife oighrithe chun fuinneamh breise a thabhairt agus go gairid, tháinig mé go dtí an ambasáid. Bhí an gairdín sin go hálainn agus d’fhan muid cúpla bomaite go dtí a bhí muid in ann dul suas. Chuir slua measctha fáilte romhnainn agus shuigh muid síos i seomra fairsing lena daoine eile.

 

Bhí spéis ar leith agam sa ranníocaíocht de Ollscoil Luimnigh leis an nasc idir hÉirinn agus an Ghearmáin agus na staidéir sin. Sílim go bhfuil na staidéir seo an-suimiúil agus tá sé cinnte gur rud éigin le tabhairt faoi deara ag mic léinn eile. Bhí Dr Gisela Holfter agus Dr Joachim Fischer ag caint faoi sin agus chuir sé mo spéis i láthair sna chúrsaí Eorpacha cuid mhaith. Bhí an óráid de Dr Michael Kennedy an-suimiúl fosta, mar labhair sé faoi thús na taidhleoireachta idir an Ghearmáin agus hÉirinn agus thaispeáin sé rudaí mar an chéad iris na hÉireann sa Ghearmáin agus bhí sin an-suimiúil.

 

 

Bhí lúcháir orm fosta sa chaint tar éis an imeacht, mar bhí am againn do na nascanna a dhéanamh le bia agus deochanna, bhí sé go hálainn fosta. Tar éis sin, bhí orm rith chun mo bhus a fháil agus chuaigh mé ar áis go Leipzig.

 

Text: Aneta Mlčkovká
Fotos: Ielyzaveta Walther

ERIU Leipzig © 2019

Ślůnsko godka // a comment

ERIU Member Zuzanna Grala comments on the situation of Silesian language in Poland and the fight of an official status in the parliament.


 

The Silesian language (Ślůnsko godka) is spoken in the Upper Silesia and Czech Silesia by around 500 thousand people. Right now, in Poland, it is legally classified as a regional dialect of Polish. Linguistically, there is no consensus as to whether it is a dialect or a separate language. From a sociolinguistic point of view, the Silesian culture and language are separate enough from the polish that it could be considered a regional/minority language, similarly to Kashubian in Poland, or Lower and Upper Sorbian in Germany.

This Saturday (15.06.19), the bill proposing the legal recognition of the Silesian as a regional language was rejected by the Polish parliament. It was the 5th time in 12 years. 254 votes were against, 172 for the bill. A great majority of the members of the leading party PiS voted against. With the current position of the polish parties, even if all the members of other parties voted for the bill, it would still be denied.

Monika Rosa submitted the bill over 1.5 years ago, and it has not been mentioned or worked upon until the moment of the vote. The vote was not preceded by debate or discussion, and the request for a break and opportunity of the consultation was denied. The people voting did not have the time to consider what their vote would mean for the Silesian people and the Silesian language and simply voted according to the party’s politics.

Monika Rosa announced that she will continue to work for the regional language status for the Silesian language. She and other activists hope that by the next cadence, the political parties will lose some of their prejudice against the language. They are going to work on promoting the use of Silesian in public places, normalising the use of it as a first language and destroying the harmful stereotypes about it.

For now, the public and political mood in Poland grows more nationalistic and conservative, against anything that would be considered different or diverse. There is a common view that when Silesian becomes an independent language, the Silesians will want to be considered an independent country, or join Germany (sic!). While this reads like a conspiracy theory and is not a part of the aims that the Silesian activists have at all, it influences the public opinions about Silesian and discourages the populist parties from supporting the cause. What is perhaps most striking about this case, is that the bill, so important for the language and people of Silesia, was completely disregarded by the parliament. The vote took place at 20 on a Saturday evening, after a whole day of debates, and the whole presentation of it and results can be watched in a 6 minutes clip. The media outside of specific Silesian language ones barely mention that the vote happened. In case of most other social issues, there is a media discussion, debates, arguments and accusation, but it seems like the part of the society which is not directly involved simply does not care about the Silesian language.


 

ERIU Leipzig © 2019

Leipziger Stadtfest 2019

English and German below

Don cúigiú huair bhí ERIU Leipzig mar chuid den Leipziger Stadtfest san „Irisches Dorf“ ag an Nikolaikirchhof. D’fhéadfadh cuairteoirí rince Gaelach crua agus bog a fheiceáil, éisteacht le ceol Éireannach agus taitneamh a bhaint as deochanna Éireannacha. Ar nós na mblianta eile, chuireamar eolas faoi Éirinn, Gaeilge, mionteangacha Eorpacha agus Sorbais ag Ollscoil Leipzig ar fáil. In éineacht leis na páistí, rinne criú ERIU Leipzig crosaire Naomh Bríd agus bhain na páistí taitneamh as dath a chuir ar na bpictiúirí Gaelacha. Thug John O Donnell tacaíocht spórtúil ó ‘Leipzig Hurling’. Tá John ag bunú foireann peil Gaelach agus Iománaíochta i Leipzig i láthair na huaire.

Ba mhaith linn buíochas a ghabháil le gach cuairteoir agus eagrathroir as an deireadh seachtaine rathúil seo agus táimid ag súil go mór leis an chéad uair eile!

 

 


 

For the 5th time ERIU Leipzig was part of Leipziger Stadtfest as inside the „Irisches Dorf“ at Nikolaikirchhof. Visitors could see Irish hardshoe and softshoe dancing, listen to Irish music and enjoy Irish drinks. Like the other years we offered information about Ireland, Irish and European Minority Languages and Sorbian at Leipzig University. Together with the children, ERIU Leipzig crew made St. Brigid Crosses and the children enjoyed colouring the Irish themed drawings. John O Donnell from Leipzig Hurling represented Irish sports at our stall. He is establishing a hurling and Gaelic football team in Leipzig at the moment.

We want to thank all visitors and organisers for this successful weekend and are excited for the next time!

 

 


 

Vom 07. – 10.06.2019 war ERIU Leipzig bereits zum 5. Mal Gast auf dem Leipziger Stadtfest, als Teil des Irischen Dorfes auf dem Nikolaikirchhof. Die Besucher kamen in den Genuss vom irischen Hardshoe und Softshoe Tanz, irischer Musik und Kulinarik sowie unserem Stand. Auch in diesem Jahr waren wir als Ansprechpartner für alle Fragen rund um Irland, Irisch sowie Europäische Minderheitensprachen und Sorabistik an der Universität Leipzig vor Ort. Gemeinsam mit den Kindern bastelten wir St. Brigid Crosses und auch die Ausmalbilder mit irischen Motiven fanden großen Anklang. Sportliche Unterstützung bekamen wir dieses Mal auch von John O Donnell, der derzeit in Leipzig ein Hurling & Gaelic Football Team aufbaut.

Wir möchten uns bei allen Besuchern sowie den Veranstaltern für das gelungene Wochenende bedanken und freuen uns auf das nächste Mal!

 

GO RAIBH MAITH AGAIBH! Thank you. Danke.

Emma + Josie
ERIU Leipzig © 2019

Bealtaine // 1. Mai

In unserem Blogbeitrag  Die Wurzeln von Halloween berichteten wir bereits über den keltischen Jahreskreis mit seinen vier wichtigen Festen: Samhain (Beginn der der dunklen Jahreshälfte, „keltisches Neujahr“), Imbolc (Lá Fhéile Bríde, Fruchtbarkeitsfest), Bealtaine (dazu in diesem Beitrag mehr) und Lughnasadh (Herbstbeginn).

Keltischer Jahreskreis
Keltischer Jahreskreis

Bealtaine  (auch Beltane / Beltaine) markiert im keltischen Jahreskreis den Sommerbeginn und den Beginn der hellen Jahreshälfte. Begangen wird dieses Fest in der Nacht vom 30. April auf den 01. Mai. Das moderne Irisch-Gälische Wort für den Monat Mai ist sogar Bealtaine. Im Walisischen Raum ist die Rede von Nos Calan Haf (die Nacht zum Mai) und dem Calan Mai (1. Tag vom Mai) / Calan Haf.


Bräuche rund um den 01. Mai 
  • Blumen: insbesondere im walisischem Raum und während des 19. Jahrhunderts in Irland waren und werden Türen und Häuser mit (gelbblühende) Blumen geschmückt. Dies stellt ein Symbol der Fertilität dar. Außerdem wird so
    gezeigt, dass alles neu wächst und gedeiht.

    • Ähnlich dazu ist hier das Aufstellen des Maibaumes zu erwähnen, dass insbesondere im deutschen und sorbischen Raum Tradition hat.
  • Tanz in den Mai: Während im deutschen Raum weit verbreitet am Abend des 30. Aprils in den Mai getanzt wird, ist auch in Wales das Dawnsio haf (Sommertanz) im Brauchtum des 1. Mais bekannt. Mit dem Tanz in den Mai wird das Frühjahr beziehungsweise der Sommer in moderner Art und Weise begrüßt.
Tanz in den Mai
Tanz in den Mai
  • Kampf zwischen Winter und Sommer: Walisische Männer teilen sich in zwei Gruppen, wobei eine den Winter, die andere den Sommer repräsentiert. In Kostümen aus Zweigen und Naturmaterialien führen sie den Kampf zwischen den beiden Jahreszeiten, wobei der Sommer gewinnt. Am Ende dieses Aktes
    werden der Mai-König und die Mai-Königin gewählt.
  • Walpurgisnacht / Feuer: Der wohl bekannteste Brauch zum 1. Mai ist die Walpurgisnacht und das Feuer. Die Walpurgisnacht kommt ursprünglich daher, dass die Hexen in der Nacht vom 30. April beispielsweise auf dem Blocksberg große Feste abhielten. Das Feuer dient (auch heutzutage) noch dazu die bösen Geister und Hexen zu vertreiben. Im sorbischen Raum ist heute noch vom Hexenbrennen die Rede. Mit dem Feuer werden Hexen, die Unheil über das Vieh bringen (könnten) verjagt und ihre Besen als Beförderungsmittel vernichtet. Bereits einige Tage vor dem 30. April werden für das Hexenbrennen in den sorbischen Dörfern große Haufen errichtet, auf dessen Spitze eine ausgestopfte Hexe kommt, die dann mit verbrannt wird.
Walpurgisnacht + Feuer
Walpurgisnacht + Feuer

Dies war ein kleiner Einblick in die Bräuche rund um den 1. Mai im keltisch, sorbisch und deutschem Raum.  Er zeigt die Ähnlichkeit zwischen den kulturellen Gegebenheiten und vielleicht denkt ihr beim nächsten Tanz in den Mai auch mal an das keltische Frühjahrserwachen, feiert den Beginn des hellen Jahreskreises oder vertreibt die bösen Geister und Hexen, die Unheil bringen könnten!

ERIU Leipzig © 2019

Aneta in Éireann

Is maith liom an fharraige. Sílim go bhfuil sé cúlántach. Is breá liom an fharraige. Suas an fhairsinge go bhfuil mé nimhneach ar na clocha i rith a teigh go dtí an trá. Ach ní scéal ‘Anny san ospidéal’ anseo, is scéal ‘Tá Anny maith go leor agus sásta ar Clochán an Aifir’.

TáClochán an Aifir sliabh i dtuaisceart na hÉireann. Is é an toradh na diangníomhaíochta bhólcanach agus geolaíocht agus tá níos mó na 40.000 piléir bhasailte nascle chéile ann. Tá sé go mór san fhaisean agus mar sin, bhí sé dubh na daoine ann, ach shocraigh mé agdul mar, you guessed it, is breá liom an fharraige.

Chuaigh mé le mo chara anseo, Nicole. Cad é eachtra gan putóg lán. Mar sin, chuaigh muid go dtí an bhialann agus bhí pizza againn le comhrá deas. Ansin, bhí muid chomh réidh le rí agus bhí muid ag tiomáint ansin. Rud amháin faoi a raibh mé feargach go mór – is é píosa nadúr iontach dúshaothraithe ag na daoine. Tá ionad na gcuanteoirí ann agus fiú amháin táille iontrála! Agus níl sé beagán airgid. Teastaíonn dhá phunt déig caoga in aghaidh na hiontrála sna gealta seo! Tuigim go bhfuil sé ag teacht go caomhnú agus rudaí eile ach airgidsin do nadúr a fheicéal? Oh, agus parceáil. My bad. Níor íoc muid agus phairc muid taobh amuigh an t-ionad na gcuanteoirí. Agus bhí sé maith go leor mar sin!

Tá an sliabh dochreidte. Tá na piléir ag mothú beagán éagobhsaí agus tá sé dúshlán a bheith ag siúl anois is arís anonn agus anall. Tá coimeádaithe i ngach áit, ag tabhairt aire do shábháilteacht is gné ionrach é fosta. Bhí muid ag súil suas agus síos na clocha, ag éisteachtfuaimeanna na farraige agus thaitin sé go mór linn. Chuaigh muid go dtí an áit, aatá sé ceadaithe a siúl agus ansin, chuaigh muid ar áis agus thiomáin muid abhaile. Ach gan stopadh le haghaidh uachtar reoite.

IMG-20190423-WA0020
Éire

 


 

Aneta ist eine Studentin, die an der Universität Leipzig mit uns Irisch gelernt hat. Nach einigen Reisen mit ERIU Leipzig und einer angesehenen Praktikumsstelle in Nordirland, hat Aneta in diesem Blogbeitrag ihre Eindrücke einer Reise nach Irland auf Irisch verarbeitet und vertieft nun ihre Kenntnisse in der Irischen Sprache.

 

ERIU Leipzig © 2019

 

Belfast Diary

Enjoy a diary of our ERIU Member Aneta MlckovskaDue to our worldwide networking and activities she is able to do an internship at Conradh na Gaeilge in Béal Feirste (Belfast).
Join us today for the best time in your life and chances like this! You won’t regret it.

 

First impressions

I am here. It’s currently 6AM and I’ve spent the night half-sleeping, half-hallucinating. It’s alright, happens to me whenever I travel. The catch is, however, that this isn’t like travelling.

Greeted at Belfast International Airport with a problem – no cash, bus driver won’t take credit cards, I’d have to go through security again to get to the kiosk that sells tickets. A nice bus driver recommends I download an app and even allows me to do so on the bus. So much for trust over here. I’m sweating, my heart is beating, but I’m okay.

I have been to Belfast last December, but my stay was too short to explore every nook and crane of the city centre. I have no idea whether the bus stop I’m at will take me in the right direction. To Bóthar na Bhfall, where I’m meeting up with Ciarán, my mentor for these two months and Kathryn, my new flatmate. In the meantime, I’m circling two streets, looking for an opposite bus stop that Google Maps recommends. But as it is, in the times when you need it the most, it turns into a traitor. I ended up at the same bus stop that I was originally at, proving that trusting my intuition will probably be more useful than trusting the inexact GPS on my phone.

An Chultúrlann, the hub of Irish language. This is where all the Belfast Irish-speaking stuff happens. I meet up with Ciarán and Kathryn and immediately get showered with loads of fast-spoken Gaeilge and my brain is only trying to process it all and pick up the most important info – where I have to be tomorrow morning. Spoiler alert – I did get it, but still made sure later on that I’ve understood correctly.

The Belfast Gaeltacht is amazing. My household is really nice. I have my own room, everything at my disposal, a small shop right on the corner and everything is very close. And both of my flatmates are fluent Irish speakers. At dinner table as I try to follow their conversation with loads of code-switching, I realize that I, in fact, do understand a lot and I am able to follow to a certain degree. I try to speak myself, but still, my shyness is getting the better of me and I still speak more English than Irish, although I’m slowly warming up to the idea. The very fast Irish chirping is definitely very motivating.

I knew that it is said there are only two degrees of separation in Ireland. If you meet somebody, although you don’t know them, you’ll probably have a person you know in common. The thing is, in Irish-speaking Belfast, it is probably only one degree. Caoimhe knows my Irish teacher from my summer Irish course, everybody basically knows everybody. It’s like the world of Sorbian, really.

I’m starting work tomorrow. Raidió na Gaeltachta is doing a programme on Brexit. Should be very interesting as I’ll be here to experience it first-hand.

Belfast


 

Diary by Aneta Mlckovska
for ERIU Leipzig © 2019